Kalshi wird von Teilnehmern bestimmter Prognosemärkte verlangen, dass sie ihre Arbeitgeberinformationen offenlegen, um Insiderhandel und Marktmanipulation einzudämmen. Diese Maßnahme richtet sich an Nutzer, die in sensiblen Märkten aktiv sind, wie etwa solche, die sich auf die Unternehmensleistung und nationale Sicherheitsfragen beziehen, einschließlich des Iran-Kriegs. Die Teilnehmer müssen ein Online-Formular mit ihren Arbeitgeberdaten ausfüllen, wobei Kalshi diese Informationen nur überprüft, wenn verdächtige Aktivitäten auftreten. Im ersten Quartal 2026 reichte Kalshi über 20 Beschwerden bei der CFTC und dem Justizministerium ein. Diese Beschwerden betrafen den ehemaligen Kongressabgeordneten George Santos und Konten, die mit Ehepartnern von Militärangehörigen verbunden sind, von denen einige kurz vor der Verhaftung des ehemaligen venezolanischen Präsidenten genaue Wetten platzierten, was auf eine mögliche Nutzung nicht-öffentlicher Informationen hindeutet.