Der CEO von GameStop, Ryan Cohen, hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 56 Milliarden US-Dollar für eBay eingereicht und bietet 125 US-Dollar pro Aktie an, wobei die Zahlung zu gleichen Teilen in bar und in GameStop-Aktien erfolgt. Dies entspricht einem Aufschlag von 20 % gegenüber dem jüngsten Schlusskurs von eBay. Trotz der Sicherung eines Finanzierungsbriefs über 20 Milliarden US-Dollar von der TD Bank bestehen erhebliche Finanzierungslücken, die Zweifel an der Durchführbarkeit der Übernahme aufkommen lassen. Die Marktreaktionen sind skeptisch: Die GameStop-Aktie fiel um 10 %, während die eBay-Aktie nur um 5 % auf 109 US-Dollar stieg, was unter dem Angebotspreis liegt. Händler auf Plattformen wie Kalshi und Polymarket schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Abschlusses des Deals bis 2026 auf lediglich 26 % bzw. 15 %. Cohens unkonventionelle Taktiken, darunter das Einstellen persönlicher Gegenstände auf eBay zur Mittelbeschaffung, haben Aufmerksamkeit erregt, konnten jedoch keine breite Unterstützung der Großaktionäre gewinnen, was Spekulationen nährt, dass das Angebot eher als Performance-Kunst denn als ernsthafter Übernahmeversuch zu verstehen ist.