Robin Hanson, Professor an der George Mason University, hat die Nutzung von Insiderinformationen in Prognosemärkten angesichts zunehmender regulatorischer Kontrollen verteidigt. Während Plattformen wie Kalshi und Polymarket mit möglichen Verboten des Insiderhandels konfrontiert sind, argumentiert Hanson, dass solche Informationen entscheidend für die Erzielung genauer Preisbildung sind, was das Hauptziel von Prognosemärkten ist. Er schlägt vor, dass Insiderhandel dazu beiträgt, die Preise der Wahrheit näherzubringen und traditionelle Nachrichten und Umfragen zu übertreffen. Hanson hebt die Verbreitung von Insiderhandel in konventionellen Finanzmärkten hervor und fordert einen ausgewogenen Ansatz, der den Informationsfluss ermöglicht und gleichzeitig Geheimnisse durch Verträge schützt. Er ist der Ansicht, dass Prognosemärkte als demokratische Werkzeuge zur Informationsaggregation dienen, obwohl nicht jeder für eine Teilnahme geeignet sein mag. Hanson betont, dass die Teilnehmer für ihre eigenen Gewinne und Verluste verantwortlich sein sollten, ähnlich wie beim Pokerspiel.