Alex Thorn, Leiter der Forschungsabteilung bei Galaxy Digital, hat die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act im Jahr 2026 Gesetz wird, von zuvor 50 % auf 75 % erhöht. Diese Anpassung folgt auf eine bedeutende Abstimmung des Senatsausschusses für Banken am 14. Mai, bei der mit 15 zu 9 Stimmen erstmals eine substanzielle parteiübergreifende Unterstützung für den Gesetzentwurf erzielt wurde. Bei der Abstimmung schlossen sich zwei Demokraten den Republikanern an, was auf eine zunehmende Dynamik für die Gesetzgebung hinweist. Trotz des Fortschritts steht der CLARITY Act weiterhin vor Hürden, da 60 Stimmen im Senat erforderlich sind, um ein Filibuster zu überwinden, gefolgt von einer Einigung im Repräsentantenhaus und der Unterschrift des Präsidenten. Thorns aktualisierter Zeitplan sieht eine Beratung im Senat bis Mitte Juni und eine mögliche endgültige Verabschiedung bis Ende Juli vor. Allerdings gibt es weiterhin Widerstand, insbesondere von Senatorin Elizabeth Warren, die den Gesetzentwurf aus Gründen der Geldwäschebekämpfung kritisiert. Die Marktstimmung spiegelt vorsichtigen Optimismus wider, wobei Polymarket-Händler die Verabschiedung des Gesetzes zum 18. Mai mit 68 % bewerten.