Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, hat eine neue Modellstudie über die Auswirkungen von Stablecoins auf den US-Treasury-Markt und Bankeinlagen vorgestellt. Die Studie legt nahe, dass unter dem Rahmen des GENIUS Act 60 % bis 70 % des Wachstums von Stablecoins aus dem Ausland stammen werden, wobei Kapitalzuflüsse aus dem Ausland das Ausmaß der inländischen Einlagenmigration potenziell verdoppeln könnten. Für jeden zusätzlichen Dollar in GENIUS-Stablecoins wird eine Netto-Kreditexpansion in den USA von etwa 0,32 US-Dollar erwartet. Das Modell prognostiziert, dass die kreditbezogene Expansion durch Stablecoins bis 2030 unter einem Basisszenario 400 Milliarden US-Dollar erreichen könnte und in einem optimistischen Szenario bis zu 1,2 Billionen US-Dollar. Zudem könnten die kurzfristigen Renditen von US-Staatsanleihen um 3 bis 5 Basispunkte sinken, was die Finanzierungskosten der US-Regierung um bis zu 3 Milliarden US-Dollar jährlich reduzieren könnte.