Die Entscheidung der FTX-Insolvenzmasse, im Jahr 2023 einen 5%-Anteil am KI-Startup Cursor für 200.000 US-Dollar zu verkaufen, steht nach einem dramatischen Wertanstieg dieses Anteils unter Kritik. Die kürzliche Übernahme von Cursor durch SpaceX zu einer Bewertung von 60 Milliarden US-Dollar hat den Wert des zuvor verkauften Anteils auf etwa 3 Milliarden US-Dollar steigen lassen. Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich der Vermögensveräußerungsstrategie von FTX und argumentieren, dass der vorzeitige Verkauf die Gläubiger um erhebliche potenzielle Gewinne im Zuge des rasanten Wachstums des Technologiesektors gebracht haben könnte. Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen, denen Insolvenzverwaltungen bei der effektiven Verwaltung und Verwertung von Vermögenswerten gegenüberstehen.