Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat eine Warnung herausgegeben, dass die größten Kryptowährungsplattformen wie Banken und Prime Broker agieren, ohne einer vergleichbaren regulatorischen Aufsicht zu unterliegen. Ein neuer Bericht des Financial Stability Institute (FSI) hebt hervor, dass diese Plattformen, die als "multifunktionale Krypto-Asset-Intermediäre" bezeichnet werden, Aktivitäten wie die Entgegennahme von einlagenähnlichen Mitteln und die Angebot von Renditeprogrammen durchführen, die Risiken ähnlich dem Schattenbankwesen schaffen. Der Bericht fordert, dass diese Unternehmen Kapital-, Liquiditäts-, Governance- und Stresstestregeln einhalten, die denen regulierter Banken ähneln.
Der 38-seitige Bericht unterstreicht das Fehlen von Einlagensicherung und Liquiditätslinien der Zentralbank für Krypto-Inhaber und verweist auf die Zusammenbrüche von Celsius Network und FTX im Jahr 2022 sowie auf den Flash-Crash im Oktober 2025 als Indikatoren für die Verwundbarkeiten des Sektors. Die BIZ betont die Notwendigkeit robuster aufsichtsrechtlicher Rahmenbedingungen, um die schnelle Entwicklung von Krypto-Dienstleistern zu Finanzintermediären zu steuern. Der Bericht hebt auch Transparenzprobleme hervor und stellt fest, dass viele große Anbieter keine Finanzberichte oder Strategien zur Vermögensallokation offenlegen, und fordert eine verstärkte grenzüberschreitende regulatorische Zusammenarbeit, um diese Lücken zu schließen.
BIZ warnt vor Risiken des Schattenbankwesens bei großen Krypto-Plattformen
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