Das Berufungsgericht Bastia in Frankreich überprüft den Auslieferungsfall von John Daghita, einem 22-jährigen Amerikaner, der beschuldigt wird, 46 Millionen Dollar in Kryptowährung von der US-Bundesregierung gestohlen zu haben. Daghita wurde Anfang März in Saint Martin von der französischen Nationalgendarmerie-Eingreifgruppe (GIGN) in Zusammenarbeit mit dem FBI festgenommen. Bei der Festnahme beschlagnahmten die Behörden Bargeld, USB-Sticks und digitale Vermögens-Wallets. Daghita hat dem Grundsatz der Auslieferung zugestimmt, und das Gericht wird voraussichtlich am 28. Mai eine Entscheidung treffen. Er befindet sich weiterhin in Haft im Haftzentrum Bastia, wobei sein Anwalt plant, einen Antrag auf seine Freilassung zu stellen. Die Anklagen gegen Daghita sind noch Gegenstand weiterer gerichtlicher Verfahren.