Präsident Donald Trump verschob am 21. Mai die Unterzeichnung einer bedeutenden Exekutivanordnung zur KI nur wenige Stunden vor der geplanten Zeremonie im Weißen Haus. Die Anordnung zielte darauf ab, ein freiwilliges System einzurichten, bei dem Entwickler fortschrittlicher KI-Modelle ihre Produkte vor der öffentlichen Freigabe einer Regierungsprüfung unterziehen. Agenturen wie die NSA und das Finanzministerium sollten den Prüfprozess über einen Zeitraum von 90 Tagen durchführen. Die Entscheidung zur Verschiebung erfolgte nach Bedenken, dass die Anordnung die US-amerikanische Innovation im wettbewerbsintensiven KI-Rennen gegen China behindern könnte. Die Verschiebung folgte auf erheblichen Widerstand von wichtigen Technologieführern, darunter xAI-Gründer Elon Musk, Meta-CEO Mark Zuckerberg und David Sacks, dem Sonderberater der Regierung für KI und Krypto. Sacks' Opposition ist bemerkenswert, da er an der Schnittstelle von Deregulierung und Politik für aufkommende Technologien tätig ist. Dieser interne Dissens verdeutlicht die Herausforderungen innerhalb der Regierung in Bezug auf die Aufsicht über Technologie. Seit seiner Rückkehr ins Amt im Januar 2025 konzentriert sich Trump darauf, regulatorische Hürden für aufkommende Technologien, einschließlich KI und digitale Vermögenswerte, abzubauen. Frühere Maßnahmen umfassten die Aufhebung von KI-Sicherheitsvorschriften der vorherigen Regierung und die Schaffung eines nationalen KI-Politikrahmens, der Landesgesetze überlagern soll. Die laufenden Debatten über die KI-Aufsicht könnten auch die zukünftige Regulierung digitaler Vermögenswerte beeinflussen, angesichts von Sacks' doppelter beratender Rolle.