Der Präsident der Chicago Fed, Austan Goolsbee, deutete an, dass die Federal Reserve Zinssenkungen bis 2027 verschieben könnte, wenn hohe Ölpreise, die möglicherweise durch Konflikte im Iran verursacht werden, die Inflation über dem 2%-Ziel der Fed halten. Bei der Semafor World Economic Conference erklärte Goolsbee, dass er zwar ursprünglich Zinssenkungen bis 2026 erwartet hatte, die anhaltende Inflation diesen Zeitplan jedoch verlängern könnte. Er betonte das Engagement der Fed, die Inflation auf das Zielniveau zu senken.
Goolsbee, der zuvor optimistisch war, dass die Inflation durch Zollsenkungen nachlassen würde, räumte eine Änderung seiner Einschätzung ein. Er erwähnte, dass in einigen Szenarien Zinserhöhungen möglich seien, während in anderen vorübergehende Ölpreisschocks sich auflösen könnten, was einen Rückgang der Inflation und die Wiederaufnahme von Zinssenkungen ermöglichen würde. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Unsicherheit innerhalb der Fed hinsichtlich des Inflationsverlaufs und dessen Auswirkungen auf die Geldpolitik wider.
Goolsbee von der Fed warnt: Zinssenkungen vor 2027 angesichts von Inflationssorgen unwahrscheinlich
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