Die heute zur Veröffentlichung anstehenden Daten des US-Verbraucherpreisindex (CPI) werden voraussichtlich den "Iran-Aufschlag" aufgrund der stark gestiegenen Ölpreise deutlich widerspiegeln und könnten den höchsten monatlichen Anstieg seit fast vier Jahren markieren. Diese Entwicklung hat die Inflationssorgen als Schlüsselfaktor für die Vermögenspreisgestaltung neu entfacht. Als Reaktion darauf haben Händler am Anleihemarkt ihre Long-Positionen in Optionen erhöht, die auf höhere Renditen für 5- und 10-jährige US-Staatsanleihen setzen.
Eine Umfrage von J.P. Morgan zeigt einen Rückgang der Netto-Bullish-Stimmung am Spotmarkt auf ein Drei-Wochen-Tief. Gleichzeitig hat robuste Beschäftigungsdaten außerhalb der Landwirtschaft den Marktfokus wieder auf den Kostendruck im Energiesektor gelenkt. Die Brent-Rohölpreise sind seit Jahresbeginn um fast 60 % gestiegen, was die Inflationserwartungen verstärkt und die Zinserwartungen verschärft. Der Markt sieht derzeit nur eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine einzelne Zinssenkung um 25 Basispunkte im Jahr 2026, was unter den früheren Erwartungen mehrerer Senkungen liegt. Sollte der CPI eine Inflationsrückkehr bestätigen, werden die Erwartungen an weniger Zinssenkungen wahrscheinlich gestärkt.
US-Verbraucherpreisindex spiegelt "Iran-Prämie" angesichts steigender Ölpreise wider
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