Anna Paulson, die neue Präsidentin der Federal Reserve von Philadelphia und stimmberechtigtes Mitglied des FOMC im Jahr 2026, betonte, dass es keine Eile gebe, die Zinssätze zu senken, da die Risiken für den Arbeitsmarkt größer seien als die Inflation. In ihrem ersten nationalen Medieninterview unterstützte Paulson die Führung von Federal-Reserve-Chef Jerome Powell und die Unabhängigkeit der Zentralbank. Sie stellte fest, dass die aktuellen Zinssätze leicht über dem Neutralpunkt liegen und dazu beitragen, die Inflation in Richtung des 2%-Ziels zu steuern.
Paulson zeigte sich zufrieden damit, den aktuellen Zinssatz bei der Januarsitzung beizubehalten, und erwartet in diesem Jahr erhebliche Fortschritte bei der Inflation. Sie erklärte, dass Zinssenkungen von einer anhaltenden Entspannung der Inflation und der Stabilität des Arbeitsmarktes abhängen würden. Paulson hob hervor, dass das jüngste Beschäftigungswachstum vor allem im Gesundheitswesen und in der Sozialhilfe konzentriert ist, wobei die Abkühlung des Arbeitsmarktes die Erwartungen übertrifft. Sie warnte, dass ein Übergang vom "Verlangsamen" zum "Zusammenbruch" des Arbeitsmarktes eine kritische Warnung darstellen würde. Bekannt für ihre dovishe Haltung, legt Paulson Priorität darauf, Störungen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern und gleichzeitig die Inflationsziele zu erreichen.
Anna Paulson von der Fed plädiert für Geduld bei Zinssenkungen und verweist auf Risiken am Arbeitsmarkt
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