Beamte der Federal Reserve erwägen mögliche Zinssenkungen, abhängig von den Inflationsentwicklungen. Der Präsident der Chicago Fed, Goolsby, deutete an, dass bei einer weiteren Annäherung der Inflation an das 2%-Ziel in diesem Jahr Spielraum für Zinssenkungen bestehen könnte. Er warnte jedoch, dass die anhaltende Inflation im Dienstleistungssektor eine Herausforderung darstellt. Goolsby erwähnte außerdem, dass vorübergehende preiserhöhungen im Zusammenhang mit Zöllen Anpassungen der Geldpolitik ermöglichen könnten. Unterdessen betonte die Präsidentin der San Francisco Fed, Daly, die Notwendigkeit, die Inflation einzudämmen, und schlug vor, dass künstliche Intelligenz zwar helfen könnte, die moderaten oder leicht restriktiven Maßnahmen der Fed jedoch weiterhin unerlässlich sind. Im Gegensatz dazu vertrat der Fed-Gouverneur Michael Barr eine eher restriktive Haltung und deutete an, dass aufgrund anhaltender Inflationsrisiken eine Zinssenkung in naher Zukunft unwahrscheinlich sei. Barr hob zudem die Stabilisierung des Arbeitsmarktes hervor, wie aktuelle Daten bestätigen.