Die Protokolle der Sitzung der Federal Reserve vom Dezember 2025 zeigen Bedenken hinsichtlich der Verknappung der kurzfristigen Finanzierungsmärkte, trotz stabiler Zinserwartungen. Veröffentlicht am 30. Dezember, heben die Protokolle hervor, dass das wirtschaftliche Umfeld insgesamt komfortabel war, die Verantwortlichen jedoch Anzeichen von Stress auf den Übernacht-Kreditmärkten bemerkten. Die Reserven im Bankensystem waren auf "ausreichende" Niveaus gesunken, doch warnten die Verantwortlichen, dass kleine Nachfrageschwankungen die Kreditkosten erhöhen und die Liquidität belasten könnten.
Die Protokolle wiesen auf erhöhte Übernacht-Repo-Sätze und eine verstärkte Abhängigkeit von den ständigen Repo-Operationen der Fed als Warnzeichen hin. Saisonale Faktoren wie Jahresenddruck und steuerbedingte Reservenabflüsse könnten diese Probleme verschärfen. Um Risiken zu mindern, diskutierte die Fed den Kauf kurzfristiger Staatsanleihen, um ausreichende Reserven aufrechtzuerhalten, wobei die erwarteten Käufe im ersten Jahr insgesamt 220 Milliarden US-Dollar betragen sollen. Zusätzlich erwogen die Verantwortlichen eine Verbesserung der ständigen Repo-Einrichtung der Fed, um die Marktstabilität zu gewährleisten. Die nächste FOMC-Sitzung ist für den 27. bis 28. Januar 2026 angesetzt, wobei Händler überwiegend erwarten, dass die Zinsen stabil bleiben.
Fed beobachtet Engpässe am kurzfristigen Finanzierungsmarkt in den Dezember-Protokollen
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