Michael Wilson, der leitende US-Aktienstratege von Morgan Stanley, hat einen Bericht veröffentlicht, der darauf hindeutet, dass die jüngste Marktkorrektur ihrem Ende entgegengeht, entgegen der weit verbreiteten Panik. Wilson argumentiert, dass die Korrektur ausgereift ist, da 50 % der Aktien im Russell 3000 Index und über 40 % im S&P 500 Index mehr als 20 % unter ihren 52-Wochen-Hochs liegen, was für viele Aktien einen Bärenmarkt signalisiert. Er betrachtet dies als eine Korrektur innerhalb eines Bullenmarktes, ausgelöst durch eine restriktivere Liquidität im letzten Herbst. Wilson hebt in seiner Analyse hervor, dass die aktuellen Marktbedingungen, die durch kapitulationsartiges Verkaufen gekennzeichnet sind, oft das Ende eines Abschwungs signalisieren. Im Gegensatz zu früheren Rezessionen wachsen die Gewinne des S&P 500 mit einer Rate von 13 %. Wilson warnt jedoch, dass der Markt eine schwerwiegendere Krise erleben könnte, wenn die Ölpreise 100 US-Dollar pro Barrel überschreiten, abhängig von der Eindämmung des Iran-Konflikts.