Der Financial Accounting Standards Board (FASB) wird im Jahr 2026 die Klassifizierung von Stablecoins als Zahlungsmitteläquivalente sowie die Bilanzierung von Krypto-Asset-Transfers untersuchen. Diese Initiative folgt auf öffentliches Feedback und zielt darauf ab, Lücken in den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) im Hinblick auf Krypto-Assets zu schließen. Die Agenda des FASB umfasst über 70 Themen, wobei diese krypto-bezogenen Fragen zu den ersten gehören, die berücksichtigt werden. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer verstärkten regulatorischen Unterstützung für Kryptowährungen unter der Trump-Administration, die durch die Unterzeichnung des "Genius Act" hervorgehoben wird, welcher Stablecoins in das traditionelle Finanzsystem integriert. Die Studie des FASB wird sich auf die Ausbuchung von Krypto-Assets sowie die Klassifizierung von Cross-Chain-Transaktionen und Wrapped Tokens konzentrieren. Die Securities and Exchange Commission (SEC) wird alle vom FASB vorgenommenen Änderungen überwachen, da diese Standards Auswirkungen auf börsennotierte Unternehmen haben.