Jüngste Behauptungen über einen quantenmechanischen Durchbruch beim Knacken der kryptografischen Sicherheit von Bitcoin wurden von Experten mit Skepsis aufgenommen. Der Forscher Giancarlo Lelli soll einen cloudbasierten Quantencomputer verwendet haben, um einen 15-Bit-Elliptischen-Kurven-Kryptographieschlüssel zu knacken, was Bedenken hinsichtlich potenzieller Risiken für die Sicherheit von Bitcoin auslöste. Experten argumentieren jedoch, dass die Ergebnisse des Experiments eher durch statistische Wahrscheinlichkeiten als durch echte Quantenrechenleistung zustande kamen.
Prominente Persönlichkeiten der Bitcoin-Community, darunter Adam Back, kritisierten die Behauptungen und deuteten an, dass die verwendete Methode klassischen Brute-Force-Techniken ähnelte. Der ehemalige Bitcoin-Core-Entwickler Jonas Schnelli stellte fest, dass im Experiment etwa 20.000 der 32.497 möglichen Schlüssel-Kombinationen getestet wurden, was auf eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit durch Zufall hinweist. Experten betonen, dass die Sicherheit von Bitcoin auf 256-Bit-Schlüsseln beruht, die gegenwärtig gegen die aktuellen Quantenfähigkeiten sicher sind.
Experten weisen Behauptungen über Bitcoin-Quanten-Hack als irreführend zurück
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