Jüngste Fortschritte in der Quantencomputing-Technologie haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Bitcoin geweckt, insbesondere in Bezug auf die potenzielle Verwundbarkeit von elliptischen Kurvensignaturen. Der Analyst James Check betonte, dass ausreichend leistungsfähige Quantencomputer theoretisch die öffentlichen Schlüssel von Bitcoin-Adressen offenlegen könnten, insbesondere jene aus der frühen Satoshi-Ära. Etwa 1,7 Millionen BTC im Wert von 145 Milliarden US-Dollar befinden sich in diesen potenziell gefährdeten Adressen.
Trotz dieser Risiken deuten Marktdaten darauf hin, dass der Verkaufsdruck in einem solchen Szenario zwar erheblich, aber beherrschbar wäre. Historische Daten zeigen, dass langfristige Inhaber während Bullenmärkten typischerweise täglich 10.000 bis 30.000 BTC abgeben, was bedeutet, dass das Angebot aus der Satoshi-Ära innerhalb von zwei bis drei Monaten absorbiert werden könnte. Selbst während Bärenmärkten hat der Markt größere Volumina ohne systemischen Zusammenbruch bewältigt. Check betonte, dass plötzliche Freigaben zwar Volatilität verursachen könnten, rationales wirtschaftliches Verhalten jedoch wahrscheinlich zu einer schrittweisen Verteilung führen würde, um die Marktbeeinträchtigung zu minimieren. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Governance, wobei Diskussionen über das Einfrieren von Satoshis Coins mittels BIP-361 geführt werden, um natürliche Marktanpassungen zu ermöglichen.
Quantencomputing gefährdet 145 Milliarden Dollar in Bitcoin, Markt bleibt widerstandsfähig
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