Jake Claver hat eine makroökonomische These skizziert, die darauf hindeutet, dass XRP schließlich 1.000 US-Dollar erreichen könnte, angetrieben durch globalen Liquiditätsstress, Regulierung von Stablecoins und die Nachfrage nach Echtzeit-Abwicklung. In einem Interview vom 31. Mai argumentierte Claver, dass traditionelle Marktkapitalisierungsmodelle das Potenzial von XRP als globales Abwicklungsnetzwerk falsch einschätzen. Er hob die mögliche Auflösung des Yen-Carry-Trades und den Bedarf an schnellerer Liquidität und Abwicklung in Aktien- und Devisenmärkten als Schlüsselfaktoren hervor. Claver verwies auch auf Stablecoin-Gesetzgebungen und potenzielle Drucksituationen für Tether als bedeutende Einflüsse. Er schlug vor, dass regulierte Stablecoins die inländische Nachfrage nach US-Staatsanleihen erhöhen könnten, während jede Liquiditätsstörung auf Stablecoin-Ebene Auswirkungen auf Börsen und Bitcoin haben könnte. Claver erwartet das Aufkommen von XRP-ETFs, die Liquidität in XRP lenken und den Preis möglicherweise erheblich steigern könnten. Er betonte, dass das Ziel von 1.000 US-Dollar theoretisch sei, aber die strategischen Vorteile von XRP und die Marktbedingungen ein solches Szenario unterstützen könnten. Derzeit wird XRP bei 1,30 US-Dollar gehandelt.