Die traditionelle Korrelation zwischen Rückgängen am US-Aktienmarkt und Bitcoin-Verlusten wird infrage gestellt, da das Short-Interesse an US-Aktien steigt. Laut CryptoQuant entwickelt sich Bitcoin von einem reinen Risikoasset zu einem hybriden Modell, das sowohl von makroökonomischer Liquidität als auch von seinen eigenen On-Chain-Dynamiken beeinflusst wird. Dieser Wandel deutet darauf hin, dass die Marktstruktur von Bitcoin, einschließlich der Angebotsinelastizität und institutioneller Staking-Flüsse, seine Empfindlichkeit gegenüber Korrekturen am Aktienmarkt verringern könnte. Während steigende Short-Positionen bei Aktien typischerweise Skepsis gegenüber Unternehmensgewinnen signalisieren, könnte die Entkopplung von Bitcoin vom traditionellen Verhalten riskanter Assets erzwungene Verkäufe an institutionellen Handelsplätzen begrenzen, wobei Spot-Inhaber und Miner stabil bleiben. Der Fokus verlagert sich von makroökonomischer Korrelation hin zu On-Chain-Bedingungen, wobei Kennzahlen wie Nettoflüsse an Börsen und Verkaufsdruck durch Miner zu wichtigeren Indikatoren werden. Die kommenden Wochen werden dieses hybride Modell auf die Probe stellen, während die Volatilität am Aktienmarkt zunimmt und möglicherweise das Korrelationsprofil von Bitcoin neu definiert.