Neun große europäische Banken, darunter ING und UniCredit, haben ein Konsortium gegründet, um über ein neues Unternehmen namens Qivalis eine an den Euro gekoppelte Stablecoin einzuführen, mit dem Ziel, diese in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 auf den Markt zu bringen. Die in Amsterdam ansässige Initiative strebt eine E-Geld-Lizenz von den niederländischen Behörden an und zielt darauf ab, die finanzielle Autonomie in Europa durch die Bereitstellung einer regulierten, effizienten Zahlungslösung zu stärken. Unter der Leitung von Jan-Oliver Sell und Sir Howard Davies plant Qivalis, kostengünstige, nahezu sofortige grenzüberschreitende Zahlungen anzubieten und Kryptowährungsabwicklungen zu erleichtern, um sich als europäische Alternative zu US-Dollar-Stablecoins zu positionieren. Das Konsortium, zu dem auch BNP Paribas gehören wird, legt großen Wert auf die Einhaltung von Vorschriften, finanzielle Stabilität und Datenschutz, mit dem Ziel, die wirtschaftliche Unabhängigkeit Europas zu bewahren und die Transaktionseffizienz zu verbessern.