Das Europäische Parlament hat die Initiative der Europäischen Zentralbank (EZB) für den digitalen Euro unterstützt und dabei dessen Potenzial hervorgehoben, die monetäre Souveränität der EU angesichts globaler finanzieller Spannungen zu stärken. In einer Plenarsitzung stimmten 443 Abgeordnete für den Jahresbericht der EZB und betonten die Rolle des digitalen Euro bei der Verringerung der Abhängigkeit von Zahlungsanbietern außerhalb der EU sowie bei der Stärkung der Integrität des Binnenmarktes. Die Entschließung unterstreicht zudem die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbank zur Aufrechterhaltung der Preisstabilität und des Vertrauens in die Märkte.
Der digitale Euro wird als öffentliches Gut und geopolitische Absicherung positioniert, der darauf ausgelegt ist, grenzüberschreitende Transaktionen zu vereinfachen und die Abwicklungseffizienz zu verbessern. Die Abgeordneten bestehen darauf, dass Bargeld weiterhin ein Grundpfeiler des Währungssystems der Eurozone bleibt, um Inklusivität und finanziellen Zugang zu gewährleisten. Die Initiative zielt darauf ab, die Geldpolitik mit der digitalen Infrastruktur in Einklang zu bringen und eine einheitliche Plattform für schnellere und günstigere Einzelhandelszahlungen in den Mitgliedstaaten zu bieten, während sie öffentliche Rechenschaftspflicht und demokratische Kontrolle sichert.
EU-Parlament befürwortet digitalen Euro zur Stärkung der monetären Souveränität
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