Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, erwägt Berichten zufolge, vor Ablauf ihrer Amtszeit im Oktober 2027 zurückzutreten, so Quellen, die von der Financial Times und Cointelegraph zitiert werden. Dieser Schritt könnte es dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merz ermöglichen, sich vor der französischen Parlamentswahl im April 2027 auf ihre Nachfolge zu einigen. Ein Sprecher der EZB erklärte jedoch, dass Lagarde weiterhin auf ihre aktuelle Rolle fokussiert sei und noch keine Entscheidungen über das Ende ihrer Amtszeit getroffen habe. Lagadres möglicher vorzeitiger Rücktritt erfolgt, während die EZB ihre Initiative zum digitalen Euro vorantreibt. Unter ihrer Führung hat die EZB die Bedeutung der Risikobewältigung im Zusammenhang mit Stablecoins und privaten digitalen Währungen betont, im Einklang mit dem EU-Gesetz zur Regulierung von Krypto-Assets. Lagarde ist eine lautstarke Kritikerin von Kryptowährungen wie Bitcoin und beschreibt diese als spekulativ und ohne inneren Wert. Ein Führungswechsel bei der EZB könnte die Kommunikation und den Fokus auf den digitalen Euro und Krypto-Regulierungen beeinflussen, obwohl der regulatorische Rahmen der EU bestehen bleibt.