Ethereum-Nutzer erleben nach dem Fusaka-Upgrade am 3. Dezember einen deutlichen Anstieg von Address-Poisoning-Betrügereien, die insbesondere Stablecoin-Transaktionen betreffen. Eine Untersuchung von Wise Crypto zeigt einen Anstieg der USDT-Transfers unter 0,01 $ um 612 %, von 4,2 Millionen auf 29,9 Millionen. Auch USDC-Transaktionen stiegen um 473 %, während ETH- und DAI-Staubtransfers um 470 % bzw. 62 % zunahmen.
Address Poisoning bedeutet, dass gefälschte Adressen, die echten ähneln, in Transaktionsverläufe eingefügt werden, wobei Wallet-Oberflächen ausgenutzt werden, die verkürzte Adressen anzeigen. Diese Taktik führte zu erheblichen Verlusten, darunter ein gemeldeter Diebstahl von 50 Millionen Dollar im Dezember 2025. Das Fusaka-Upgrade, das die Skalierbarkeit verbesserte und die Gebühren senkte, erleichterte diese Betrügereien unbeabsichtigt, indem es die Kosten für die Durchführung von Staubtransfers senkte.
Sicherheitsforscher entdeckten zwischen Juli 2022 und Juni 2024 über 17 Millionen Phishing-Versuche auf Ethereum, die zu Verlusten von 79 Millionen Dollar führten. Angreifer setzen auf Kampagnen mit hohem Volumen, wobei nur einer von zehntausend Versuchen erfolgreich ist. Nutzern wird geraten, vor Transaktionen die vollständigen Zieladressen zu überprüfen, um Risiken zu minimieren.
Ethereum sieht nach dem Fusaka-Upgrade einen Anstieg der USDT-Dust-Angriffe
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