Mark Thornton, Senior Research Fellow am Ludwig von Mises Institut, hat die Nominierung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der Federal Reserve kritisiert und dabei auf die negativen Auswirkungen auf die Gold- und Silberpreise hingewiesen. Thornton bezeichnete den Preisrückgang als die "größte böswillige Unterdrückung" des Edelmetallmarktes und deutete an, dass große Banken möglicherweise vorgewarnt waren. Er hob die Überbewertung des US-Marktes hervor, die durch niedrige Zinssätze und monetäre Expansion getrieben wird, was großen Finanzinstituten zugutekommt, während es den inflationsbedingten Druck auf die Verbraucher erhöht. Thornton äußerte auch Skepsis hinsichtlich der Durchführbarkeit eines restriktiven Zinserhöhungszyklus, angesichts der US-Schuldenquote von über 120 % des BIP. Er warnte, dass ein solcher Schritt die Finanzierungskosten erheblich erhöhen und der Wirtschaft schaden könnte. Darüber hinaus stellte er fest, dass steigende Spannungen im Nahen Osten und Störungen in der Straße von Hormus die Energie- und Rohstoffpreise in die Höhe treiben, was die Nachfrage nach physischen Vermögenswerten wie Gold und Silber stärkt.