Drift Protocol hat ein Update zur Untersuchung des Angriffs vom 1. April veröffentlicht, das darauf hindeutet, dass es sich um eine langfristige Infiltrationsoperation mit einer Dauer von etwa sechs Monaten und organisierter Unterstützung handelte. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Angreifer, die sich als quantitative Handelsfirma ausgaben, ab Herbst 2025 auf internationalen Krypto-Konferenzen mit Mitgliedern des Drift-Teams in Kontakt traten. Berichten zufolge nutzten sie Links zu Code-Repositorien und TestFlight-Anwendungen, um Geräte zu infiltrieren. Als Reaktion darauf hat Drift die verbleibenden Protokollfunktionen eingefroren, kompromittierte Multi-Signatur-Wallets entfernt und arbeitet mit Mandiant und SEAL 911 bei der forensischen Analyse zusammen. Das Projektteam schätzt mit mittlerer bis hoher Sicherheit, dass die Operation mit nordkoreanischen Hackergruppen in Verbindung stehen könnte, die am Diebstahl von Radiant Capital im Jahr 2024 beteiligt waren.