Keone Hon, Mitbegründer von Monad, hat eine umfassende 10-Punkte-Sicherheitscheckliste für Protokoll-Selbstprüfungen veröffentlicht, die kritische Bereiche wie administrative Berechtigungen, Fondsicherheit und Multi-Signatur-Design hervorhebt. Die Checkliste rät Protokollen, Administratorfunktionen zu identifizieren, die zu einem Verlust von Mitteln führen könnten, sicherzustellen, dass Operationen durch Zeitverriegelungen geschützt sind, und eine Echtzeitüberwachung mit sofortigen Warnungen bei Ausführung von Administratorfunktionen zu implementieren. Außerdem empfiehlt sie, privilegierte Konten zu überprüfen, Multi-Signatur-Strukturen zu übernehmen und klare Signaturschwellen festzulegen. Weitere Punkte umfassen die Verwendung dedizierter Cold-Geräte für Multi-Signatur-Operationen, die Anwendung von Abhebungsratenbegrenzungen und die Sicherstellung, dass Mitarbeitergeräte über Malware-Erkennung verfügen. Die Checkliste schlägt zudem vor, potenzielle Angriffsvektoren zu analysieren, um das Systemdesign gegen Angriffe zu optimieren. Diese Veröffentlichung folgt auf einen kürzlichen Vorfall, bei dem das Drift Protocol nach einer Anpassung seiner Multi-Signatur-Konfiguration ohne Implementierung einer Zeitverriegelung einen Hack in Höhe von 285 Millionen US-Dollar erlitt, was zu erheblichen Sicherheitsverletzungen führte.