Ariel Givner, ein Krypto-Anwalt, hat angedeutet, dass der 280-Millionen-Dollar-Hack auf der Solana-basierten DeFi-Plattform Drift Protocol als zivilrechtliche Fahrlässigkeit angesehen werden könnte. Givner betonte, dass der Angriff möglicherweise verhindert worden wäre, wenn standardmäßige operative Sicherheitsmaßnahmen befolgt worden wären. Dem Drift-Team wird vorgeworfen, grundlegende Sicherheitsprotokolle vernachlässigt zu haben, wie etwa die Speicherung von Signaturschlüsseln auf isolierten Systemen und die Überprüfung von Blockchain-Entwicklern auf Konferenzen. Der Angriff, der über sechs Monate geplant wurde, beinhaltete, dass die Angreifer zunächst im Oktober 2025 auf einer großen Krypto-Konferenz Kontakt mit dem Drift-Team aufnahmen. Sie kompromittierten Entwicklergeräte durch bösartige Links und Malware. Drift Protocol hat die Angreifer wahrscheinlich als dieselbe Gruppe identifiziert, die hinter dem Radiant Capital-Angriff im Oktober 2024 steckt. Als Reaktion darauf tauchen nun Sammelklageanzeigen gegen Drift Protocol auf.