Das US-Justizministerium (DOJ) hat einen Antrag von Roman Storm, Mitbegründer des Tornado Cash Mixer-Protokolls, abgelehnt, die gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Anklagen fallen zu lassen. Das DOJ argumentierte, dass eine kürzlich vom Obersten Gerichtshof getroffene Entscheidung, auf die Storms Anwalt sich berief, für den Fall irrelevant sei. Die Entscheidung, die einen zivilrechtlichen Fall von Urheberrechtsverletzung betraf, wurde vom US-Staatsanwalt als nicht relevant für die strafrechtlichen Anklagen gegen Storm eingestuft. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltenden rechtlichen Herausforderungen für Entwickler von Kryptowährungen, da die US-Regierung trotz einer im Allgemeinen unterstützenden Haltung gegenüber der Kryptoindustrie in bestimmten Fällen weiterhin strafrechtliche Verantwortlichkeit verfolgt. Es wird erwartet, dass der Fall Storm vor Gericht weitergeführt wird, mit der Möglichkeit eines neuen Prozesses.