Sam Bankman-Fried, ehemaliger CEO von FTX, hat Richter Lewis Kaplan gebeten, sich von seinem laufenden Gerichtsverfahren zurückzuziehen und beruft sich dabei auf angebliche Voreingenommenheit. Bankman-Fried behauptet, Kaplan habe Verachtung ihm gegenüber gezeigt und verweist auf Äußerungen während des Prozesses, die seiner Meinung nach die Jury beeinflussen könnten. Er hob auch prozedurale Unstimmigkeiten hervor, die Kaplan in seinen jüngsten Anträgen auf ein neues Verfahren aufgezeigt hatte. Bankman-Frieds Forderung nach einem neuen Prozess basiert auf neuen Beweisen, darunter Aussagen eines ehemaligen Kollegen, der bereit war, zu seinen Gunsten auszusagen. Der Prozess wurde jedoch durch prozedurale Probleme erschwert, wie etwa Eingaben seiner Mutter, einer Professorin für Rechtswissenschaften an der Stanford University, die Kaplan als unzulässig bezeichnete. Zudem entstanden Fragen zur Herkunft bestimmter Gerichtsunterlagen, was den Fall weiter verkomplizierte. Die US-Staatsanwälte haben das Gericht aufgefordert, Bankman-Frieds Antrag auf ein neues Verfahren abzulehnen.