Dezentrale Finanzplattformen (DeFi) haben in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 Verluste von über 840 Millionen US-Dollar durch Hacks erlitten, was eines der schlimmsten Jahre für solche Vorfälle darstellt. Allein im April beliefen sich die Verluste auf mehr als 600 Millionen US-Dollar, darunter bedeutende Angriffe auf KelpDAO und Drift Protocol, die jeweils Verluste von 292 Millionen bzw. 285 Millionen US-Dollar verursachten. Sicherheitsexperten haben Schwachstellen in Cross-Chain-Protokollen identifiziert, die zu erheblichen Handelsunterbrechungen führten.
Experten schreiben einen erheblichen Teil dieser Angriffe nordkoreanischen staatlichen Akteuren zu, denen 76 % der weltweiten Verluste durch Kryptowährungs-Hacks Anfang 2026 zugeschrieben werden. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz durch Angreifer zur Identifizierung von Schwachstellen wird als wachsendes Problem angesehen. Trotz der Schwere der jüngsten Angriffe weisen Experten wie Natalie Newson von CertiK darauf hin, dass der allgemeine Trend der Vorfälle im Vergleich zu den Vorjahren stabil bleibt, obwohl die Komplexität und der Einfluss der Angriffe zugenommen haben.
Der DeFi-Sektor wird aufgefordert, Transparenz und Zusammenarbeit zu verbessern, um diese Herausforderungen anzugehen. Ari Redbord von TRM Labs betont die Notwendigkeit von Echtzeit-Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, um komplexe Bedrohungen zu bekämpfen, während Raz Niv von Blockaid die Bedeutung der Behebung struktureller Schwachstellen in DeFi-Systemen hervorhebt. Die Branche erkennt zunehmend Cybersicherheit als umfassendes Thema an, das sowohl technologische als auch prozedurale Lösungen erfordert, um sich gegen zukünftige Bedrohungen zu schützen.
DeFi-Hacks verursachen 2026 Verluste von über 840 Millionen Dollar vor dem Hintergrund nordkoreanischer Drohungen
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