Im April 2026 wurden zwei bedeutende Angriffe auf Cross-Chain-Brücken bekannt, die Schwachstellen in dezentralen Finanzsystemen (DeFi) aufdeckten. Am 18. April wurde KelpDAO aufgrund eines Fehlers in der Cross-Chain-Verifizierung gehackt, was zu einem Diebstahl von 293 Millionen US-Dollar durch gefälschte Nachrichten führte. Kurz darauf, am 29. April, verzeichnete die Syndicate Commons-Brücke einen Token-Preisrückgang von 35 % aufgrund fehlender Nachrichtenvalidierung. Diese Vorfälle verdeutlichen die Sicherheitsrisiken, die in Cross-Chain-Brücken liegen, welche zunehmend zu großen Schwachstellen in der Blockchain-Infrastruktur werden.
Die Angriffe nutzten "Vertrauensblinden Flecken" im Design von Cross-Chain-Brücken aus, die es Angreifern ermöglichten, die Sicherheit zu umgehen, ohne den Kerncode der Smart Contracts zu verändern. Häufige Probleme sind zu einfache Verifizierungsprozesse, fehlende bidirektionale Abgleiche und eine übermäßige Konzentration von Berechtigungen. Diese Schwachstellen unterstreichen die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen wie dezentrale Verifizierung und kontinuierliche Prüfungen, um zukünftige Verstöße zu verhindern.
Für Nutzer wird empfohlen, Cross-Chain-Operationen zu minimieren, neu gestartete Brücken zu meiden und Sub-Wallets für die Vermögensverwaltung zu verwenden, um Risiken zu mindern. Projektteams wird geraten, dezentrale Verifizierung zu implementieren, Mindestberechtigungen mit Zeitverzögerungen durchzusetzen und Gelder zu trennen, um die Sicherheit zu erhöhen.
Jüngste Angriffe machen Sicherheitslücken in Cross-Chain-Brücken deutlich
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