Der Kryptoschatzsektor steht im Jahr 2026 vor einer Konsolidierung, da Unternehmen nach Skaleneffekten suchen, um die anhaltenden Markt Herausforderungen zu bewältigen, so Wojciech Kaszycki, Chief Strategy Officer bei BTCS. Der Abschwung im Jahr 2025 führte dazu, dass die Aktienkurse vieler Schatzämter unter den Buchwert ihrer Krypto-Assets fielen, was die Notwendigkeit von Diversifikation und einkommensgenerierenden Aktivitäten wie Validator-Diensten und tokenisierten Kreditangeboten hervorhebt. Kaszycki betont, dass Unternehmen mit einkommensgenerierenden Aktivitäten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber solchen haben, die lediglich Krypto-Assets halten. Die Integration von tokenisierten realen Vermögenswerten (RWAs) und Kreditinstrumenten in DeFi-Plattformen wird voraussichtlich neue Einnahmequellen und Sicherheitenoptionen bieten. Dieser Wandel könnte Risikoprofile und Renditeerwartungen neu gestalten, eine breitere Investorenbasis anziehen und möglicherweise zu strategischen Fusionen und Übernahmen führen. Die sich entwickelnde Landschaft spiegelt einen Trend zur Finanzialisierung wider, wobei Kryptoschatzämter sich von passiven Vermögenshaltern zu diversifizierten Finanzplattformen wandeln. Während sich der Sektor anpasst, liegt der Fokus darauf, Blockchain-Innovationen mit traditionellen Finanzstrategien zu verbinden, um Widerstandsfähigkeit und Wachstum zu fördern.