Der prominente Krypto-Investor Sun Zeyu sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, 180 Millionen US-Dollar an Geldern im Zusammenhang mit dem TIA-Projekt und privaten Investitionen zurückgehalten zu haben. Sun, bekannt als Gründer von Genesis Capital und Lancer Group, wird vorgeworfen, seinen Investitionsverpflichtungen nicht nachgekommen zu sein, wodurch Investoren ohne Möglichkeiten zur Rechtsdurchsetzung zurückbleiben. Es sind zwei getrennte Streitfälle aufgetaucht. In einem Fall behauptet der Investor Sunny William Lu, dass eine Investition von 300.000 US-Dollar in TIA-Token trotz eines unterzeichneten Vertrags nie erfüllt wurde. Die Token, die einst einen potenziellen Wert von 10 Millionen US-Dollar hatten, wurden nie geliefert, und Sun war nach der Transaktion nicht mehr erreichbar. In einem anderen Fall behauptet Lu Zi, dass eine Investition von 1,5 Millionen US-Dollar "liquidiert" wurde, ohne dass Beweise oder Dokumentationen vorliegen, was die Risiken informeller Vereinbarungen im Kryptobereich hervorhebt. Diese Vorfälle unterstreichen die Gefahren, sich in der Kryptoindustrie auf persönliche Reputation statt auf sorgfältige Prüfung zu verlassen, da grenzüberschreitende Transaktionen und Anonymität die Verantwortlichkeit erschweren. Beide Investoren betonen die Notwendigkeit von Vorsicht, da vertrauensbasierte Vereinbarungen oft nicht die rechtlichen Schutzmechanismen bieten, die erforderlich sind, um Gelder bei Streitigkeiten zurückzufordern.