Krypto-Nutzer erlitten im Januar Verluste von etwa 370,3 Millionen US-Dollar durch Exploits, wie das Sicherheitsanalyseunternehmen CertiK berichtete. Ein erheblicher Teil, 311,3 Millionen US-Dollar, wurde Phishing-Betrügereien zugeschrieben, wobei ein einziger Social-Engineering-Vorfall 284 Millionen US-Dollar ausmachte. Dies unterstreicht die anhaltende Herausforderung, Verluste durch menschliches Versagen trotz Verbesserungen bei den technischen Schutzmaßnahmen zu verhindern. CertiK berichtete außerdem von einem Anstieg der physischen Angriffe im Zusammenhang mit Kryptodiebstahl um 75 % im Jahr 2025, was zu bestätigten Verlusten von 40,9 Millionen US-Dollar führte. Diese sogenannten "Schraubenschlüssel-Angriffe" beinhalten oft Gewalt oder Drohungen, um Zugang zu Krypto-Wallets zu erhalten, wobei Europa, insbesondere Frankreich, die höchste Anzahl an Vorfällen verzeichnet. Die Ergebnisse verdeutlichen den wachsenden Bedarf für Krypto-Besitzer, neben der Softwaresicherheit auch die persönliche Sicherheit zu berücksichtigen.