Die Verhandlungen zwischen der Kryptoindustrie und Vertretern der Banken im Weißen Haus am Dienstag scheiterten daran, einen Kompromiss über die Renditen von Stablecoins zu erzielen, ein zentrales Thema im Digital Asset Market Clarity Act des Senats. An dem Treffen, an dem Führungskräfte von Coinbase, Ripple und anderen Krypto-Unternehmen teilnahmen, wurde der anhaltende Streit darüber deutlich, ob Stablecoins Belohnungen bieten sollten – ein Streitpunkt mit den Bankern an der Wall Street. Trotz der Aufforderung des Weißen Hauses an beide Seiten, Kompromisse vorzuschlagen, beharrte der Bankensektor auf seiner Haltung gegen die Zulassung von Stablecoin-Belohnungen. Der Gesetzgebungsprozess steht vor weiteren Hürden, darunter Forderungen der demokratischen Senatoren nach Beschränkungen der Krypto-Beteiligung von hochrangigen Regierungsbeamten und verstärkten Maßnahmen gegen illegale Finanzaktivitäten. Der Clarity Act, der bereits den Landwirtschaftsausschuss des Senats und ein ähnliches Gesetz im Repräsentantenhaus passiert hat, muss diese Herausforderungen überwinden und eine Mehrheitsabstimmung im Bankenausschuss des Senats sichern, bevor er weiter voranschreiten kann. Das anhaltende Haushaltsproblem im Zusammenhang mit dem Heimatschutzministerium erschwert den legislativen Zeitplan zusätzlich.