Die Mohegan- und Mashantucket Pequot-Stämme aus Connecticut haben eine Klage gegen die Prognosemarkt-Plattform Kalshi eingereicht und werfen ihr Verstöße gegen den Indian Gaming Regulatory Act (IGRA) vor. Die Stämme behaupten, dass Kalshis Aktivitäten, die den Handel mit Ereignisprognosen ermöglichen, illegales Glücksspiel darstellen, das mit ihren Casinogeschäften konkurriert. Diese Klage folgt auf frühere Durchsetzungsmaßnahmen Connecticuts gegen ähnliche Plattformen und verdeutlicht die Spannungen zwischen Fintech-Innovationen und etablierten Glücksspielgesetzen. Kalshi, mit einem Wert von 11 Milliarden US-Dollar, argumentiert, dass seine Märkte Finanzinstrumente und kein Glücksspiel seien. Die Stämme betonen jedoch, dass der IGRA ihnen exklusive Rechte an bestimmten Glücksspielaktivitäten gewährt und dass Kalshis fehlende Zustimmung der Stämme gegen Bundesrecht verstößt. Das Ergebnis dieses Falls könnte einen Präzedenzfall für die Regulierung von Prognosemärkten schaffen und sowohl die Stammeshoheit als auch die breitere Fintech-Landschaft beeinflussen.