Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Stablecoin-Regulierungen im Vereinigten Königreich geäußert und gewarnt, dass diese die Position des Landes in der globalen digitalen Wirtschaft untergraben könnten. Armstrong kritisierte die Pläne der Bank of England, Beschränkungen für Stablecoin-Bestände bei Privatpersonen und Unternehmen einzuführen, und argumentierte, dass solche Maßnahmen Innovationen hemmen und internationale Investitionen abschrecken könnten. Der von der Bank of England nach einer Konsultation im Jahr 2021 entwickelte regulatorische Rahmen zielt darauf ab, die finanzielle Stabilität zu gewährleisten und gleichzeitig die Einführung digitaler Währungen zu fördern. Branchenführer argumentieren jedoch, dass die vorgeschlagenen Beschränkungen der Bestände, Kapitalanforderungen und betrieblichen Einschränkungen Innovationen in Länder mit günstigeren Bedingungen verlagern könnten. Armstrong betonte, dass die Aufrechterhaltung des Status des Vereinigten Königreichs als Finanzzentrum die Annahme technologischer Fortschritte erfordert, anstatt restriktive Maßnahmen zu verhängen. Die Debatte über die Stablecoin-Regulierung im Vereinigten Königreich verdeutlicht breitere Bedenken hinsichtlich des Gleichgewichts zwischen Innovation und Stabilität. Da der globale Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft zunimmt, werden die regulatorischen Entscheidungen des Vereinigten Königreichs seine finanzielle Wettbewerbsfähigkeit und seine Fähigkeit, Investitionen im aufstrebenden Fintech-Sektor anzuziehen, erheblich beeinflussen.