Coin Center, eine Interessenvertretung für Kryptowährungen, hat erneut bekräftigt, dass Softwarecode als geschützte Rede unter dem Ersten Verfassungszusatz der US-Verfassung gilt. In einem aktuellen Bericht argumentieren der Geschäftsführer Peter Van Valkenburgh und die Forschungsleiterin Lizandro Pieper, dass das Schreiben und Veröffentlichen von Kryptowährungssoftwarecode dem Schreiben eines Buches gleichkommt und daher verfassungsrechtlichen Schutz verdient. Sie betonen, dass Entwickler nicht für die Nutzung ihrer Software haftbar gemacht werden sollten, da sie Schöpfer und nicht Verwalter oder Vertreter sind. Der Bericht behandelt die rechtlichen Herausforderungen, denen sich Krypto-Entwickler gegenübersehen, wie etwa im Fall Tornado Cash, bei dem Entwickler aufgrund des Missbrauchs ihrer Software verurteilt wurden. Der Bericht von Coin Center zielt darauf ab, die Unterscheidung zwischen geschützter Softwareverteilung und regulierbaren Aktivitäten zu klären, etwa wenn Entwickler Benutzervermögen kontrollieren oder Transaktionen ausführen. Die Autoren kritisieren die "Functional-Code-Theorie", die Software als Verhalten statt als Rede behandelt, und fordern die Anwendung etablierter Prinzipien des Ersten Verfassungszusatzes auf moderne technologische Kontexte.