Der Clarity Act, ein vorgeschlagenes Krypto-Gesetz im Senat, könnte es XRP-ETFs ermöglichen, ähnlich wie Banken zu funktionieren, indem er die Vorschriften für digitale Vermögenswerte klärt. Das Gesetz zielt darauf ab, leichtere Meldepflichten für Token zu schaffen, die US-gelistete ETFs unterstützen, und ihnen möglicherweise einen Status näher an Rohstoffen zu verleihen. Dies könnte es Investoren ermöglichen, XRP direkt in ETFs einzuzahlen und dafür entsprechende Anteile zu erhalten, ähnlich einem Depotkonto. Seit ihrer Einführung im November 2025 haben XRP-ETFs Zuflüsse von 1,37 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Das Konzept, vorgeschlagen vom XRP-Community-Mitglied Chad Steingraber, besagt, dass diese ETFs als regulierte Verwahrung dienen könnten, die es Investoren erlaubt, zwischen dem Halten von Token und ETF-Anteilen zu wechseln. Allerdings können nur autorisierte Teilnehmer Token direkt in ETFs einzahlen, und der Vergleich mit Banken ist begrenzt, da ETFs keine Kernbankdienstleistungen wie versicherte Konten und Kredite anbieten. Der Clarity Act, der sich noch in der Diskussion befindet, schlägt eine einfachere regulatorische Behandlung für Token wie XRP, Solana und Litecoin vor, sofern sie bis zum 1. Januar 2026 einen US-gelisteten ETF unterstützen. Dieser Schritt könnte diese Vermögenswerte näher an Rohstoffe heranführen, obwohl das Gesetz sie nicht offiziell neu klassifiziert.