Zhang Ming, stellvertretender Direktor des Instituts für Weltwirtschaft und Politik an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, hat China dazu aufgerufen, seinen Ansatz zur Regulierung von Kryptowährungen neu zu bewerten. In einem von Caixin veröffentlichten Artikel betonte Zhang die Notwendigkeit, dass China seine internen Systeme verbessert und eine aktivere Rolle in der globalen Governance digitaler Währungen einnimmt. Er plädiert für die Beschleunigung der Entwicklung des digitalen Yuan, eine präzise Regulierung von Kryptowährungen sowie die Schaffung einheitlicher internationaler Standards, einschließlich Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche. Zhang schlägt außerdem vor, dass China die Integration von Stablecoins in das traditionelle Finanzwesen fördern und die internationale Zusammenarbeit bei Forschung und Regulierung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) stärken sollte. Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist China in der Lage, die globale digitale Finanzwelt zu beeinflussen, und Zhangs Empfehlungen zielen darauf ab, Innovation und regulatorische Aufsicht in Einklang zu bringen.