JPMorgan Chase & Co. erwartet für 2025 einen erheblichen Anstieg der institutionellen Zuflüsse in Kryptowährungen, angetrieben durch regulatorische Klarheit und verbesserte Marktinfrastruktur. Der Bericht der Bank hebt den US-amerikanischen "Clarity for Digital Tokens Act" als wichtigen Katalysator hervor, der eine klare Klassifizierung von Vermögenswerten und Compliance-Wege bietet. Dies folgt auf einen Rekordzufluss von 130 Milliarden US-Dollar in die Kryptomärkte im Jahr 2024, was einem Wachstum von über 30 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Bericht deutet auf eine Verschiebung von der Unternehmens- zur institutionellen Dominanz hin, wobei Hedgefonds, Vermögensverwalter und Pensionsfonds voraussichtlich die Kapitalbewegungen anführen werden. Verbesserte Verwahrungslösungen und eine wachsende Kundennachfrage erleichtern ebenfalls diesen Übergang. Sektoren wie Blockchain-Infrastruktur, Zahlungssysteme und Stablecoin-Emittenten dürften von erhöhtem institutionellem Kapital profitieren und könnten die Finanzlandschaft nachhaltig verändern.