Die chilenischen Behörden haben eine Untersuchung gegen die Kryptowährungsplattform Plusspay eingeleitet und werfen ihr vor, die transnationale kriminelle Organisation "Tren de Aragua" bei Geldwäscheaktivitäten unterstützt zu haben. Der Plattform wird vorgeworfen, lokale Fiat-Währungen in Stablecoins wie Tether (USDT) und andere an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins über verschiedene verbundene Unternehmen umgewandelt zu haben. Diese Gelder wurden anschließend Berichten zufolge über das chilenische Banksystem transferiert. Die Untersuchung hat verdächtige Geldflüsse in Höhe von über 84 Millionen US-Dollar aufgedeckt, was Bedenken hinsichtlich der Rolle der Plattform bei der Ermöglichung illegaler Finanzaktivitäten aufwirft. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, denen sich Regulierungsbehörden bei der Überwachung von Kryptowährungstransaktionen und der Verhinderung ihres Missbrauchs durch kriminelle Organisationen gegenübersehen.