Mike Selig, Vorsitzender der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC), hat vier häufige Missverständnisse über unbefristete Futures-Kontrakte aufgeklärt. In einem kürzlich erschienenen Artikel ging Selig auf die Annahme ein, dass unbefristete Kontrakte ein festes Ablaufdatum erfordern, und erklärte, dass weder das Commodity Exchange Act noch die CFTC-Vorschriften eine solche Anforderung vorschreiben. Er betonte, dass weder die Rechtsprechung noch die Ausschussinterpretationen ein festes Ablaufdatum notwendig machen. Selig griff auch das Missverständnis bezüglich hoher Hebelwirkung auf und stellte fest, dass extreme Hebelwirkung typisch für den Offshore-Handel ist und nicht für unbefristete Kontrakte inhärent ist. Er versicherte, dass von der CFTC regulierte unbefristete Kontrakte denselben Hebelgrenzen unterliegen wie andere Futures-Kontrakte. Darüber hinaus wies Selig Behauptungen zurück, dass die CFTC die öffentliche Beteiligung umgangen habe, und hob hervor, dass im April 2025 ein Entwurf zu unbefristeten Kontrakten zur öffentlichen Kommentierung veröffentlicht wurde, der über 100 Rückmeldungen erhielt. Abschließend ging Selig auf Bedenken hinsichtlich der Finanzierungsraten ein und stellte klar, dass diese Mechanismen keine übermäßigen Gebühren auferlegen oder unethisches Verhalten fördern. Stattdessen tragen sie dazu bei, die Übereinstimmung des Kontrakts mit dem zugrunde liegenden Kassamarkt aufrechtzuerhalten und faire Handelsbedingungen zu gewährleisten.