In China, insbesondere in Shenzhen in der Provinz Guangdong, werden scheinbar harmlose Teilzeitjobs laut Deng Xiaoyu, Partner bei der Kanzlei Man Kang, als Tarnung für Geldwäsche genutzt. Diese Tätigkeiten, die oft auf junge, gebildete Personen abzielen, beinhalten die Umwandlung von Bargeld in Kryptowährungen über OTC-Börsen in Hongkong und erleichtern so unwissentlich Geldwäsche. Die Teilnehmer, die sich der kriminellen Natur nicht bewusst sind, riskieren rechtliche Konsequenzen, da ihre Handlungen zur Verschleierung illegaler Gelder beitragen. Die OTC-Kryptoläden in Hongkong werden aufgrund regulatorischer Unklarheiten und der Anonymität von Bargeldtransaktionen häufig ausgenutzt, was sie ideal für Geldwäscheaktivitäten macht. Das Fehlen strenger AML-Maßnahmen und das hohe Transaktionsvolumen erschweren die Nachverfolgung zusätzlich. Rechtsexperten warnen, dass die Beteiligung an solchen Machenschaften zu schweren rechtlichen Folgen führen kann, einschließlich Kontosperrungen und möglicher Haftstrafen, und betonen die Notwendigkeit von öffentlichem Bewusstsein und Vorsicht gegenüber diesen betrügerischen Jobangeboten.