Auf der Ethereum DevConnect in Argentinien im November 2025 demonstrierte der Forscher der Ethereum Foundation, Justin Drake, einen neuartigen Blockvalidierungsprozess unter Verwendung von Zero-Knowledge-Beweisen. Der zkLighthouse-Client, der auf Brevis' Pico zkVM basiert, validierte Blöcke, ohne Berechnungen erneut auszuführen, was auf eine skalierbare Zukunft für Ethereum hindeutet. Dieser Ansatz ermöglicht es Blockchains, extern erzeugte Beweise zu verifizieren und reduziert so die rechnerische Redundanz. Brevis, eine verifizierbare Berechnungsschicht, ermöglicht die Off-Chain-Ausführung komplexer Berechnungen und übermittelt die Ergebnisse mittels Zero-Knowledge-Beweisen zurück an die Blockchain. Diese Methode verändert das Sicherheitsmodell von Ethereum, das traditionell auf netzwerkweite Neuberechnungen setzt, indem sie es den Knoten erlaubt, stattdessen Beweise zu verifizieren. Die Technologie von Brevis, einschließlich des ZK Data Coprocessor und des Pico zkVM, erleichtert eine effiziente, skalierbare Beweiserstellung und verbessert so Durchsatz und Kosteneffizienz von Ethereum. Im Jahr 2025 startete Brevis ProverNet, ein Marktmodell für die Beweiserstellung, das Anwendungen ermöglicht, Beweisaufgaben einzureichen, die mit Prover-Knoten abgeglichen werden. Diese Infrastruktur unterstützt dezentrale Anwendungen, indem sie verifizierbare Berechnungen auf Abruf bereitstellt, und erweitert ihre Wirkung über Ethereum hinaus auf das breitere Web3-Ökosystem sowie Branchen wie KI und Gaming.