Ethereum steht vor einer bedeutenden Transformation mit der Einführung von L1 zkEVM, wie in einem neuen Roadmap-Entwurf namens Strawmap skizziert. Die Roadmap, die vom Ethereum Foundation-Forscher Justin Drake geteilt wurde, beschreibt fünf Kernziele für das Ethereum L1-Protokoll, darunter die Erreichung von 10.000 TPS über zkEVM, die Implementierung quantenresistenter Kryptographie und die Ermöglichung nativer, datenschutzwahrender Transfers. Der Plan umfasst außerdem sieben Protokoll-Forks bis 2029, die darauf abzielen, die Skalierbarkeit und Sicherheit von Ethereum zu verbessern. Die Verschiebung hin zu L1 zkEVM stellt eine bedeutende Weiterentwicklung in der Ethereum-Erzählung dar, indem der Fokus von L2-Skalierungslösungen auf die direkte Integration der Zero-Knowledge-Beweistechnologie in die Konsensschicht verlagert wird. Diese Transformation wird es Ethereum ermöglichen, zu einem verifizierbaren Computer zu werden und seine Rolle als "Root of Trust für verifizierbare Berechnungen" zu stärken. Die Roadmap skizziert acht technische Arbeitsströme, die für diesen Übergang notwendig sind, darunter die Formalisierung der EVM, der Ersatz von Hash-Funktionen und die Implementierung von Verkle Trees, die alle darauf abzielen, die Leistung zu verbessern, ohne die Dezentralisierung zu beeinträchtigen. Dieser ehrgeizige Plan positioniert Ethereum neu, um seinen Wertvorschlag zu definieren, was potenziell die Rolle von L2s beeinflussen und seinen Status als fundamentale Schicht für das Web3-Ökosystem festigen könnte. Die vollständige Implementierung von L1 zkEVM wird für 2028–2029 erwartet und verspricht eine Zukunft, in der Ethereum als schnelle, sichere und private globale Abwicklungsschicht dient.