Der Oberste Bundesgerichtshof Brasiliens wird das Verbot der Verwendung von Kryptowährungen in Wahlkampagnen überprüfen, was auf mögliche Reformen hinweist. Nuno Marques, Vizepräsident des vom Gericht überwachten Wahlkomitees, finalisiert eine Überprüfung der Wahlregeln, einschließlich des Krypto-Verbots, vor den allgemeinen Wahlen im Oktober. Dieser Schritt spiegelt eine wachsende Anerkennung des Mainstream-Status digitaler Vermögenswerte wider, wie von Rechtsexperten festgestellt. Der aktuelle brasilianische Wahlkodex verbietet Krypto-Spenden, aber Marques hat sich offen für Reformen gezeigt, wenn diese gerechtfertigt sind. Das Gericht wird öffentliche Vorschläge bis Ende des Monats annehmen, mit öffentlichen Anhörungen Anfang Februar, und die endgültigen Regeln werden im März erwartet. Das 2019 eingeführte Verbot beruhte auf technischen Herausforderungen bei der Einordnung von Kryptowährungen in bestehende finanzielle Aufsichtsrahmen. Da die Rolle von Krypto in der Politik weltweit wächst, könnte Brasilien den USA folgen und digitale Vermögenswerte in die Wahlkampffinanzierung integrieren.