Die brasilianischen Behörden haben eine groß angelegte Razzia gegen ein Netzwerk zur Geldwäsche mit Kryptowährungen gestartet, dem vorgeworfen wird, über 1,6 Milliarden R$ durch illegale Machenschaften bewegt zu haben. Die Operation Narco Fluxo, geleitet von der Bundespolizei Brasiliens und unterstützt von der Militärpolizei São Paulos, führte 45 Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbefehle sowie 39 vorläufige Haftbefehle in acht Bundesstaaten und dem Bundesdistrikt durch. Die Operation richtete sich gegen öffentliche Persönlichkeiten und Influencer, die angeblich in die Geldwäschekette verwickelt sind. Das Netzwerk soll eine Kombination aus Krypto-Asset-Transfers und Bargeldlogistik genutzt haben, um Gelder sowohl im Inland als auch international zu verschleiern und zu tarnen. Die Behörden haben Vermögenswerte eingefroren, darunter Immobilien und Unternehmensbeteiligungen, und Autos, Geld sowie Computergeräte beschlagnahmt, um weitere Ermittlungen zu unterstützen. Die Verdächtigen sehen sich Anklagen wegen krimineller Vereinigung, Geldwäsche und illegaler Geldbewegungen im Ausland gegenüber, was einen der größten mit Kryptowährungen verbundenen Finanzkriminalitätsfälle Brasiliens darstellt.