BlackRock setzt sich für Fusionen in der Bergbauindustrie ein, um US-amerikanisches Generalistenkapital anzuziehen und Versorgungsprobleme zu lösen. Olivia Markham, Co-Managerin des World Mining Trust von BlackRock, betonte auf der Australian Financial Review-Konferenz in Perth die Notwendigkeit einer groß angelegten Konsolidierung. Sie argumentierte, dass größere Bergbauunternehmen bessere Liquidität, einfacheren Zugang zu Kapital und günstigere Handelsmultiplikatoren bieten würden, was sie für Investoren attraktiver macht.
Markham hob die steigende Nachfrage nach Metallen hervor, die durch Elektrifizierung, KI-Infrastruktur und Verteidigungsausgaben angetrieben wird und erhebliche Investitionen in die Lieferkette erfordert. Sie stellte fest, dass das aktuelle Angebot "massiv unterinvestiert" sei, was Preiserhöhungen notwendig mache, um neue Produktion anzuregen. Anfang dieses Jahres wurde eine mögliche Fusion im Wert von 240 Milliarden Dollar zwischen Glencore und Rio Tinto geprüft, die jedoch letztlich aufgrund unzureichender Kostensynergien aufgegeben wurde. BlackRock, das Anteile an beiden Unternehmen hält, unterstützt die Konsolidierung, um die Entwicklung komplexer, kapitalintensiver Projekte zu ermöglichen.
BlackRock fordert Bergbaufusionen zur Steigerung der Attraktivität für Investoren und zur Versorgungssicherung
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